Judoka aus Wanzleben kämpfen in Leipzig
Bericht von Martin Wolff
Leipzig/ Wanzleben.

Mit dem 5. Internationalen AT-Cup richtete der JC Leipzig am 14. September einen hochklassigen Wettkampf mit mehr als 400 Aktiven der Altersklassen u14, u16 und u18 aus. Neben Sportlern aus 16 deutschen Bundesländern waren auch Delegationen aus Österreich, Tschechien, Italien und Dänemark angereist. „Für unsere Judoka ging es in Leipzig darum, die Atmosphäre eines so großartigen Wettbewerbs zu spüren und trotz der damit verbundenen Aufregung ihre Leistungen abzurufen“, erklärt Roland Bernhardt, verantwortlicher Trainer beim BSV Wanzleben. Konnten die BSV-Athleten 2018 in Leipzig noch zwei fünfte und zwei siebte Plätze erreichen, so mussten alle mitgereisten Schützlinge von Roland Bernhardt in diesem Jahr Lehrgeld zahlen. Besonders die Sportler aus Österreich, Italien und Dänemark agierten in Leipzig auf höchstem Niveau. Auch kleinere Unaufmerksamkeiten wussten sie gnadenlos zu ihren Gunsten auszunutzen. Schöne Akzente setzten allerdings Ruben Döring, der einen Kontrahenten durch eine blitzschnell gesetzte Würgetechnik zur Aufgabe zwang und Armin Hoffmeister, der mit Ko-soto-gari (Kleine Außensichel) einen Kampf für sich entschied. Im Training wird es beim BSV nun darum gehen, verlorene Kämpfe in gewonnene Eisichten für das Training der kommenden Wochen umzumünzen.
FotoStellten sich der Konkurrenz in Leipzig (V. l.): Ruben Döring, Paul Pieper, Leonard Piliptsev, Emil Kottler, Kuno Wolff, Armin Hoffmeister, Marie Latz und Trainer Roland Bernhardt.