Landestrainer Mike Kopp bringt Bördetiger auf Trab
Bericht von Martin Wolff
Wanzleben.

Wenn am Freitagnachmittag für viele Menschen die Arbeitswoche zu Ende geht, steht bei den Bördetigern in Wanzleben die letzte Trainingseinheit der Woche auf dem Plan. In dieser Woche wurde das Training von Landestrainer Mike Kopp geleitet. Die Wanzleber Judoka freuten sich dabei auch über den Besuch von Sportlern aus Magdeburg (FSV) und Haldensleben.

Nach einer gründlichen Erwärmung demonstrierte der Landestrainer zunächst wichtige Handlungskomplexe im Kampf um den richtigen Griff. Dieser stellt im Wettkampf eine Grundvoraussetzung zur erfolgreichen Anwendung der eigenen Technik dar. Nachdem das Erlernte gründlich geübt worden war, folgten die nächsten Handlungsschritte.

Dankbar nahmen die Trainierenden im zweiten Teil der Einheit die Erläuterungen zu effektiven Bodentechniken auf. Dieser Bereich stellt viele, besonders jüngere Wettkämpfer immer wieder vor Probleme. Zum Abschluss der körperlich wie technisch anspruchsvollen Übungsstunde gab es noch ein Spiel zur Auflockerung. Schön, dass Landestrainer Kopp künftig wieder häufiger in Wanzleben zu Gast sein wird.

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Zu Gast in Taucha
Wanzleben-Taucha.

Für die Kinder in der Altersklasse u9 und u11 stand Ende Januar ein Turnier in Taucha auf dem Plan. Bei 170 Kämpfern aus 15 Vereinen war die Konkurrenz sehr beachtlich. Jugendteamer Felix Bernhardt - der als Co-Trainer im Training aktiv ist - begleitete die Starter als Betreuer. Tipps zum Coachen und zur Turnierbetreuung bekam Felix an diesem Tag von Abteilungsleiter Mike Schrake.

Als Starter in der u9 hatte Matti Latz anfangs mit Lampenfieber zu kämpfen, Nachdem der erste schwierige Schritt auf die Matte geschafft war, packte ihn aber der Ehrgeiz, und in seiner Gewichtsklasse war er dann nicht mehr zu stoppen. Eine Goldmedaille und die Hoffnung, dass das Lampenfieber mit zunehmender Turniererfahrung schwindet waren die Belohnung

Arne Riediger startete seine Kämpfe mutig wie immer. Seine schwierigen Gegner besiegte er souverän mit Standardwürfen und Kombinationen und gewann daher auch verdient Gold.

3 Starter waren von den Bördetigern in der Altersklasse u11 angereist. Elli Döring musste sich in einem Pool mit 8 Gegnern behaupten. Sie kämpfte sich durch bis zum Finale und musste sich erst dort geschlagen geben: Platz 2 war der Lohn. Maya Müller hatte an diesem Tag 7 starke Gegner im Pool, den Kampf um Platz 3 verlor sie nur knapp.

Die grösste Herausforderung hatte Moritz Scheer: hammerharte 18 Gegner im Pool. Er absolvierte 5 Kämpfe, gewann die ersten 4 souverän und musste nur im Finalkampf den Sieg abgeben.

Entsprechend dem Motto von Jigoro Kano :"Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen. Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst!", können Betreuer, Eltern und Kinder nur sagen: weiter so!

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